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Donnerstag, 28. November 2013

Tag 9 - Vorgezogenes "Bergfest" - mindmapping at its best

Heute, am Tag 9, haben wir unsere Minds gemappt und mal gesehen, was wir in den wenigen Tagen schon alles gelernt haben. Es ist eine Flut an Wissen, die in gefühlt ausgedehnter Form und komprimierter Zeit, in einen hineingeschüttet wird. Freuen wir uns trotzdem? Oder vielleicht gerade deshalb? Aber jaaaaa! Die folgende Grafik zeit noch einmal die Erkenntnisse der letzten Tage in vielen bunten Farben und Ästen...

Blogsysteme

Affiliate Marketing

E-Mail Marketing

Keyword Research

Klassisches Marketing

SEA

SEO Onpage



Mittwoch, 20. November 2013

Tag 3 - Affiliate Marketing I

Affiliate Marketing

Affiliate Marketing (AM) bedeutet, dass ein Vertrieb im Netz stattfindet, indem ich auf meinem Blog oder meiner Webseite z. B. Werbung für andere Firmen schalte und pro Transaktion eine Vergütung erhalte (s. auch Provision). 

Die Ursprünge des AM liegen bei Amazon, indem eine Frau den Gründer Jeff Bezos ansprach, ob sie ihre Bücher gegen eine Provision über die Seite vermarkten könnte (entnommen aus E. Lammenett, Praxiswissen Online-Marketing, 3. Auflage, Gabler Verlag, Wiesbaden, 2012). Mittlerweile gibt es auch Privatpersonen, die auf Ihren Seiten und Blogs AM betreiben. Häufig ist die Idee im AM in Kreisen der Schrauber, Dreher etc. entstanden, weil die große "Maloche" für wenig Geld für sie nicht mehr akzeptabel waren. So entstanden Seiten, die sich besonders durch billiges Design, knallige Farben und unprofessionelle Schreibe kennzeichneten. Nicht jeder Affiliate hostet derartig minderwertig gestaltete Seiten, aber es geht hierbei auch nicht zwingend darum etwas darstellen zu wollen, sondern Effektiv zu sein. 

Das Pareto-Prinzip nach Brandmüller sagt, man solle sich in der Hauptsache um seine Kernkompetenzen konzentrieren und nur einen kleinen Teil dazukaufe. Die optimale Relation sei 80%/20%. Traffic, E-Mails, Conversion und Automatisierung gehören zu den Kernkompetenzen. Design, Technik, Equipment und Produkte gehören zu den ausgelagerten Kompetenzen. 

Der selbsternannte "Affiliate-König" ist Ralf Schmitz, ein Dreher, der Durch AM reich geworden ist und dieses auch in vielfältigen einfältigen, Verzeihung... einfallsreichen Online-Videos kund tut. So sehen wir ihn in einem seiner Videos in einer offensichtlich reichen Gegen in einem sonnigen Land stehen und über seinen Erfolg referieren. 

Das Besondere an deratigen Darstellungen, auch derer anderer Affiliates, erschließt sich durch sie Simplizität der menschlichen Erscheinung, die uns dort entgegen lacht. Sie sind nicht schöner oder eloquenter, sie entstammen ebenso wenig gehobenen Kreisen. Sie richten sich viel mehr an diejenigen, die harter Arbeit überdrüssig sind, sprechen die Sprache der Straße und wählen Ausdrücke wie "geiles Business" "super" und "genial", wenn es um den Erfolg geht und finden Superlative, wenn es um die Einfachkeit der Handhabung geht. "Was ich kann, können Sie auch!" und man glaubt es ihm oder möchte ihm vielmehr entgegenschreien "was du kannst, habe ich heute früh ausgeschieden...". Aber sein wir ehrlich - ist das so? Wenn es so einfach ist - warum macht es dann nicht jeder und wird steinreicht durch Nichtstun? Weil es eben nicht jeder kann. Als Affiliate ist man auf günstige Umstände, die Zustimmung eines Merchants sowie auf die eigene Disziplin angewiesen. Die Merchants wollen keinen Blog oder keine Homepage, die unvollständig oder unprofessionell ist. Auch so ein kleiner Banner will wohl gebettet sein und dem Unternehmen vermitteln, dass es auf unserer Seite gut aufgehoben ist. Außerdem sollte man kompatibel sein. Kein Veganer will auf einem Vegan-Blog eine animierte Werbung sehen, die Schweinchen Babe auf dem Weg zum Henker zeigt. Jedes Unternehmen will von seinem Publisher ebenso profitieren, wie er von ihnen. 

Aber wie profitiere ich nun von einem Merchant, wenn er mich einmal akzeptiert hat? Was mich als Publisher interessiert ist die Provison, die ich als Anfänger in der Affiliate-Welt zunächst nicht großartig aushandeln kann, was sich aber je nach Erfolg ändern kann. Gute Ergebnisse werden u.a. durch die  Click-Through-Rate gemessen, die mir aufzeigt wie viele vom Gesamtpool der Besucher meiner Seite auf den Werbebutton klicken und wie viele nicht. 

Die Erklärung der einzelnen Begriffe findet Ihr im Glossar.

To be continued... 



Tag 2 - Blogsysteme

Tag 2

Das (Blog-)Leben der Anderen

Die große Welt des bloggigen Daseins erstreckt sich auf Million Kilometer an Textbausteinen, die durch die unendlich erscheinenden Leitungen des weltweiten Kabelsalats winden. 

Die unterschiedlichen Kanäle scheinen durch unterschiedliche Ansprüche und Voraussetzungen Ihrer Blogger, Leser und Follower geprägt zu sein. 

Blogger, worauf wir uns hier bewegen hat den Vorteil, dass es kostenfrei zu nutzen ist und seinen Usern die Möglichkeit gibt sich blitzschnell mit anderen Google-Tools, wie Google+ oder auch Picasa zu verlinken und die Handhabung zu vereinfachen. Die einzelnen Seiten lassen sich nicht ineinander verschachteln, wodurch es ein Nebeneinander von Themen gibt, was nicht zwingend ineinander übergeht. Die Möglichkeiten sind jedoch für den privaten Gebrauch völlig ausreichend. 

Als User hat man die Möglichkeit aus vielseitigen Templates auszuwählen, Bilder hochzuladen, unterschiedliche Layouts zu gestalten etc. Außerdem hat man mit einem einfachen Klick die Möglichkeit von der normalen Verfasser-Ansicht in den html-Modus zu wechseln und dort zu programmieren.

WordPress gibt es in zwei Versionen - kostenlos und kostenpflichtet. Die kostenlose Version enthält einen kostenfreien Blog mit 3GB Speicher. Die Seite wird von WordPress gehostet. Man hat im Free-Modus keinen Zugriff in das html. Als User hat man jedoch die Möglichkeit für 80€/Jahr ein Upgrade zu erwerben, welches die Möglichkeiten zur individuelleren Gestaltung erweitert. Der Speichervolumen erhöht sich auf 13GB, es ist werbefrei und das Design kann individuell angepasst werden.

WordPress bietet im erweiterten Modus die Möglichkeit Foren einzubinden (Stichwort: Plugins), die neu erstellte Seite mit bestehenden Seiten zu mappen oder auch, im Gegensatz zu Blogger, Untermenüs zu erstellen.

Die Vorteile von WordPress liegen sicherlich auch in der riesigen Community, von der auch eine mediale Größe, wie die ARD profitieren will. Mit ihrem Tagesschau-Blog können sich Leser des Blogs über aktuelle Themen informieren lassen. Der Blog ist allerdings nicht immer tagesaktuell, wie die Homepage auf tagesschau.de, da die Blogger meist nur zu bestimmten Formaten und in den Bereichen posten, die für sie relevant ist, was sich am Beispiel Jörg Schönborn in Bezug auf die Bundestagswahl zeigen lässt. 

Ein Anbieter für Bio-Produkte hat einen Blog zu einem speziellen Projekt eingerichtet - eigentlich sind es sogar Blogs im Blog, die zu einem
Bienentagebuch verschmolzen sind, was die Aussat bestimmter Blumen (Bienenschmaus) auf dem Feld eines Demeter-Hofes, bishin zum fertigen Honig beschreibt. Die Aktion wurde eigens von Alnatura Mitarbeitern ins Leben gerufen und über die gesamte Zeit begleitet.

Aufgrund der Vielseitigkeit und den Möglichkeiten von WordPress würde ich dieses "Produkt" Firmen und größeren Unternehmen empfehlen, die Wert auf gute Qualität und Visualität legen. 

Tumblr

Evernote
Glamour

 Was braucht ein Blog?